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Modellprojekt "Moro"

Modellvorhaben „Langfristiges Gewerbeflächen- und Kompensationsmanagement auf interkommunaler Basis im Jade-Weser-Raum“

Neue Anforderungen der Wirtschaftsentwicklung und des Flächenmanagements stellen insbesondere periphere ländliche Regionen vor eine großen Herausforderung. Die Pla-nungen für den geplanten Tiefseehafen Jade-Weser-Port (JWP) in Wilhelmshaven stel-len derzeit das zentrale Thema im Jade-Weser-Raum dar. Der Bau eines neuen Tief-seehafens darf dabei nicht nur als regionaler Impulsgeber verstanden werden, sondern muss von nationaler Bedeutung eingestuft werden.

Im Rahmen der Diskussion einer zukunftsfähigen Gewerbeentwicklung im Jade-Weser-Raum wurde deutlich, dass sich die Region in ihrer Gewerbeentwicklung neu aufstellen muss, um im verstärkt entstehenden strategischen Dreieck der Hafenwirtschaft Bre-merhaven - GVZ Bremen - Wilhelmshaven zukunftsfähig bestehen zu können. Darüber hinaus bestehen lokale Anforderungen der lokalen Gewerbetreibenden und Gemeinden an die zukünftige Gewerbeflächenentwicklung. Vor diesem Hintergrund ist die Organi-sation der regionalen Gewerbeentwicklung im Kooperationsraum ist an die anstehen-den Herausforderungen anzupassen und umfassend weiterzuentwickeln bzw. umzu-strukturieren. Neue Strategien und Lösungen für ein zukunftsfähiges Flächenmanage-ment werden benötigt.

Hierzu nimmt die Gemeinde Zetel zusammen mit den weiteren 10 Kooperationspartner Landkreise Friesland und Wittmund, Städte Jever, Varel und Witt-mund sowie den Gemeinden Wangerland, Sande, Schortens, Bockhorn und Frie-deburg teil an dem bundesweitem Wettbewerb „Modellvorhaben Raumordnung“ (MO-RO) 2003 - 2006.

Link zu MORO-Seiten Landkreis Friesland

Das MORO wird initiiert durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) gefördert.

Link zu BBR

Mit dem Aktionsprogramm "Modellvorhaben der Raumordnung" sollen exemplarisch konkrete Projekte und Studien gefördert werden, die neue Ansätze in der Raumordnung und der Siedlungsentwicklung verfolgen. Ziel des Wettbewerbs ist es nach Beispielen und Möglichkeiten zu suchen, wie in den Regionen mit Hilfe neuer Ideen, neuer Tech-nologien, neuer Partnerschaften aber auch bereits bewährter Konzepte die geänderten Herausforderungen ausgestaltet werden können.